Wirbelsäulen Spreizersystem

Piccolino

Miniaturisierte Zugänge

  • Miniaturisierte subperiostale, paravertebrale und transmuskuläre Zugänge
  • Distal betont geöffnetes Spekulum ermöglicht eine uneingeschränkte Darstellung des OP-Gebietes – im Vergleich zu konventionellen Techniken

Fixierung am OP-Tisch

  • Stabile und driftfreie Retraktion
  • Geringes Weichteiltrauma
  • Bessere Visualisierung durch Kippstellung

Effizienz im OP

  • Effizientere Arbeitsabläufe
  • Erleichterung der Resektion von intraduralen Tumoren

Das “piccolino” Wirbelsäulen-Spreizersystem eignet sich sowohl für miniaturisierte subperiostale paravertebrale Zugangstechniken, als auch für transmuskuläre. Aufgrund der distal betonten Öffnung des Spekulums ergibt sich trotz der reduzierten Abmessungen keine eingeschränkte Darstellung
des operativen Zielgebietes im Vergleich zu konventionellen Techniken.

  • Geringes Kragenprofil vermeidet Druckläsionen der Haut
  • Reduzierte Wandstärke des Spekulums ermöglicht mehr Zugangsvolumen
  • Laterale und mediale Valven aus Aluminium ermöglichen eine artefaktfreie Darstellung bei seitlicher Röntgendurchleuchtung
  • Zunehmende Spreizung in der Tiefe gewährleistet trotz des miniaturisierten Zugangs eine ausreichende Darstellung des operativen Zielgebietes
Piccolino in der Anwendung
Ein Retraktor – vier Wege zum Ziel
01 Interlaminär Lumbal
02 Translaminär Lumbal
03 Extraforaminal Lumbal
04 Dorsolaterale Foraminotomie Zervikal
01 Interlaminärer Zugang
Lumbaler Bandscheibenvorfall & Spinalkanalstenose
  • Hautinzision ca. 18 mm, 5 mm paramedian, zentriert auf Zwischenwirbelraum
  • Subperiostale, stumpfe Präparation der Muskulatur
  • Piccolino-Spekulum bündig zur Hautinzision, laterale Aluminium-Valve individuell angepasst
  • Röntgentransparente Valve erleichtert Höhenlokalisation
  • Auch geeignet für Cross-over-Technik bei bilateraler Dekompression
Interlaminärer Zugang mit Piccolino - intraoperative Aufnahmen
Intraoperative Aufnahmen: Röntgenmarkierung, Spekulum-Einführung, interlaminäre Fensterung, postoperative Kontrolle
02 Translaminärer Zugang
Gezielter Zugang durch den Halbbogen
  • Hautinzision ca. 18 mm, zentriert auf den Bandscheibenvorfall
  • Piccolino ermöglicht Darstellung von Halbbogen-Rand und Dornfortsatz-Übergang
  • Röntgenkontrolle durch strahlentransparente Aluminium-Valve
  • Ca. 10 mm translaminäres Fenster – Sicherheitsabstand von mind. 3 mm zur Pars interarticularis
Translaminärer Zugang mit Piccolino - intraoperative Aufnahmen
Intraoperative Aufnahmen: Röntgenmarkierung, Durchleuchtung, Spekulum-Positionierung, Wundverschluss
03 Extraforaminaler Zugang
Lateral gelegene Bandscheibenvorfälle
  • Hautinzision ca. 25 mm, ca. 40 mm paramedian
  • Zwei Aluminium-Valven im Einsatz: laterale (Haut → Querfortsätze) und mediale (Haut → Gelenkfacette), meist 15 mm kürzer
  • Konvergenz nach medial durch Unterpolsterung des Spekulum-Griffs einstellbar
  • Röntgentransparenz beider Valven erleichtert Höhenkontrolle
Extraforaminaler Zugang mit Piccolino - intraoperative Aufnahmen
Intraoperative Aufnahmen: Hautinzision, Spekulum-Positionierung mit lateraler/medialer Valve, Zielgebiet
04 Dorsolaterale Foraminotomie
Zervikaler Zugang (Concorde-Lagerung)
  • Hautinzision ca. 20 mm, 5 mm paramedian
  • Zielgebiet: V-förmiges Auslaufen des Ligamentum flavum nach lateral
  • Piccolino bündig zur Hautinzision, individuelle Aluminium-Valve
  • Key-hole-Fensterung für Zugang zur Nervenwurzel-Axilla
Dorsolaterale Foraminotomie mit Piccolino - intraoperative Aufnahmen
CT-Darstellung, Spekulum-Positionierung, Zielgebiet, Hautinzision im Verlauf
Gemeinsamer Nenner aller vier Techniken
  • Mikrochirurgischer Zugang mit minimaler Hautinzision (18–25 mm)
  • Individuell anpassbare, röntgentransparente Aluminium-Valven
  • Präzise Höhenlokalisation ohne Bildartefakte
  • Standardisierter Wundverschluss
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