Wirbelsäulen Spreizersystem

Cervicalino

Wirbelsäulen Spreizersystem mit “side load”-Funktion

    Features

  • Für minimalinvasive Zugänge an der vorderen Halswirbelsäule
  • Artefaktfreie Darstellung des OP-Suits
  • “Side-load” – Funktion
  • Vereinfachtes Handling
  • Mattierte Valvenaufnahme
  • Verringerung der Ischämie der Speiseröhre 

CERVICALINO SL

Konstruktionsdetails im Überblick

Standard vs Cervicalino

Größenvergleich: Standard-Retraktor und Cervicalino SL im Direktvergleich

Side-Load Funktion

Vereinfachtes Handling beim intraoperativen Positionieren des Spreizers und der Valven

Haltearm - Kupplung

Möglichkeit zur Adaption an einen Haltearm Für sichere und stabile intraoperative Fixation

Der Cervicalino Retraktor unterstützt sowohl fusionierende als auch bewegungserhaltende Operationstechniken:

01

Fusion-Technik

Anteriore zervikale Dekompression und Fusion

Anteriorer zervikaler Wirbelkörperersatz

02

Non-Fusion-Technik

Anteriorer Bandscheibenersatz

Anteriore zervikaler Foraminotomie

CERVICALINO SL

Röntgentransparente Aluminium Valven

A-Form (All fit)

Miniaturisierter oder anatomisch sehr enger Zugang

B-Form (Bay)

Minimaler Druck auf die Ösphaguswand bei gleichzeitig hoher Stabilität, dabei röntgentrasparent und dank "Side-load" einfach zu positionieren

C-Form (Corpectomy)

Großflächige Darstellung der anterioren HWS für Plattenosteosynthese und Korpektomien

Valven

Bay-Valven

Ischämie der Speiseröhre – herkömmliche Valven 48 %
Ischämie der Speiseröhre – Bay-Valve 17,4 %

[1] KIESLICH (2015) Ventrale Eingriffe an der Halswirbelsäule: Einfluss der Retraktion mit verschiedenen Valven auf die Durchblutung der Oesophaguswand (Dissertation, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

  • Artefaktfrei durch extradünnes Aluminium
  • Hohe Stabilität trotz dünnem Material
  • Geringere Spreizung des Gewebes notwendig – schonenderer Eingriff
  • Reinigung bei pH-Wert > 10 aufgrund der speziellen Eloxalschicht unproblematisch
  • Minimierter Druck auf die Oesophaguswand mit reduzierte Retraktions-Ischämie, bei gleichzeitiger Darstellung der anterioren Halswirbelsäule für Platten-Osteosynthese
  • Reduziert den Kantendruck auf die Wand der Speiseröhre und verringert deren Ischämie während der Retraktion
  • Während eine 12 mm breite Valve eine Reduktion der Durchblutung der Oesophaguswand von 48 Prozent verursacht, reduziert die 20 mm breite “Bay”-Valve den Blutfluss nur um 17,4 Prozent.
  • Optimale Darstellung des lateralen Bandscheibenraumes
    Gute Verankerung unter dem Musculus longus colli

Modularer Haltearm

Der Haltearm entscheidet mit

"40% des Erfolgs eines miniaturisierten Zugangs zur Wirbelsäule macht ein guter Haltearm aus."
Prof. Dr. Luca Papavero

Flexibel positionierbarer Haltearm mit werkzeuglosem Schnellwechselsystem und präziser Kugelgelenk-Fixierung für stabile Instrumentenführung während des Eingriffs.

Modularer Haltearm für Piccolino und Cervicalino

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Quelle
  1. [1] KIESLICH (2015) Ventrale Eingriffe an der Halswirbelsäule: Einfluss der Retraktion mit verschiedenen Valven auf die Durchblutung der Oesophaguswand (Dissertation, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)

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